Watterdingen

Der Ort ist schon sehr alt, jedoch liegen aus frühesten Zeiten keine Aufzeichnungen vor. Es dürfte sich auch hier um eine der im Hegau so zahlreichen alemannischen Siedlungen handeln, die sich durch die Namensendung "ingen" auszeichnen.

Blick auf Watterdingen

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 965, wonach Graf Chuno von Öhningen das Dorf Watterdingen zusammen mit anderen Besitzungen dem von ihm gestifteten Kloster Öhningen schenkte. 1392 kam Watterdingen in den Besitz der Herren von Klingenberg. Diese verpfändeteten 1463 die Herrschaft Blumenfeld, zu der auch Watterdingen gehörte, an die Herren von Bodman. Watterdingen blieb dann von 1488 an bei der Deutschen Ordenskommende Mainau und kam danach 1806 zu Baden.

Rohrertalkapelle

Die erste urkundliche Erwähnung einer Pfarrei und Kirche geht auf das Jahr 1275 zurück. Es wird vermutet, dass sie in dem untergegangenen Weiler Kilchstetten (Kirchstetten) stand. Die heutige Kirche wurde 1539 erbaut. Diese Jahreszahl findet sich am Eingang zur Sakristei, der früher der Eingang zum Turm war. Die Kirche soll aus eigenen Mitteln der Einwohner erbaut worden sein.

Kirche Watterdingen

In der Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Renovierung im Barockstil, gleichzeitig wurde ein neuer Chor und Turm erstellt. Die Kirche erhielt vor rund 200 Jahren ihre heutige Gestalt. 1922 wurde sie durch einen Anbau vergrößert. Eine komplette Außenrenovierung erhielt sie 1978 und 1995.
Informationen zu Watterdingen finden Sie auch unter www.watterdingen.de

 

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