Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 2020

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am 17. Mai 2019 das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. 2020 werden wieder untenstehende Zuschüsse zur Verfügung gestellt. Anträge mit vollständigen und aussagefähigen Planunterlagen (5- Fertigung) können bis Mittwoch, den 28.08.2019 im Rathaus Tengen in Zimmer 21 abgegeben werden.Die Unterlagen zur Antragsstellung sowie weitere Informationen finden Sie unter www.tengen.de und erhalten Sie an der Infoveranstaltung am Montag, den 24.06.2019. Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Kersten-Reck gern unter der Rufnummer 07736 /9233-21 zur Verfügung.

Förderschwerpunkte 2020

Innen- und Ortskernentwicklung
Gute innerörtliche Bausubstanz ist zu erhalten und zu zeitgemäßem Wohnraum umzubauen. Baufällige Gebäude hingegen können weichen und Platz für Neues schaffen. Deshalb werden im ELR 2020 weiterhin prioritär Investitionen zur Schaffung von privatem Wohnraum gefördert. Im Fokus steht die innerörtliche Nachverdichtung, also vorrangig Umnutzung leerstehender Gebäude, Aufstockung von Gebäuden sowie die Bebauung langjähriger Baulücken im Ortskern. Dies schließt auch Siedlungsflächen aus den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein, sofern diese mit dem Ortskern zusammengewachsen sind und einen entsprechenden Entwicklungsbedarf nachweisen.

Lokale Grundversorgung
Projekte aus diesem Förderschwerpunkt erhalten einen Fördervorrang. Die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen ist und bleibt ein wichtiger Standortfaktor für den ländlichen Raum. Grundversorgung ist die Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen sowie des unregelmäßigen aber unter Umständen dringlich vor Ort zu erbringenden oder lebensnotwendigen Bedarfs.

Förderzuschlag bei CO2-Speicherung
Mit dem ELR sollen zudem bioökonomiebasierte Bauweisen gefördert werden. Dazu zählt die Anwendung ressourcenschonender, CO2 bindender Baustoffe wie Holz. Beim überwiegenden Einsatz nachwachsender Rohstoffe – in der Regel dürfte das vor allem Holz sein-, wird der Fördersatz um 5% - Punkte erhöht.
Der Nachweis erfolgt mit dem Schlussverwendungsnachweis, dem die „Statistik der Baufertigstellungen“ mit Bestätigungsvermerk durch die Gemeinde beizufügen ist.